Antworten auf häufig gestellte Fragen
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Antworten auf häufig gestellte Fragen

Über das ARI 

1. Was tut das ARI? Kann ich mein Kind zu Ihnen bringen?

Das ARI ist eine gemeinnützige Organisation, die Forschung betreibt, von Autismus betroffenen Menschen Ressourcen zur Verfügung stellt und sie an Fachleute verweist. Das Institut finanziert und führt gezielte wissenschaftliche Studien zur Erforschung der Ursachen des Autismus und zur Entwicklung sicherer und wirksamer Therapien für diese Störung durch. Wir sind keine Klinik, die Patienten behandelt. Weitere Informationen über die Tätigkeit des ARI finden Sie unter Finanzierung wesentlicher Forschungsprojekte seit 1967.

2. Welche Voraussetzungen müssen Kliniker, die ARI-Therapieansätze verwenden, erfüllen?

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt müssen solche Ärzte mindestens eine ARI-Konferenz bzw. ein Ärzteseminar besucht haben, um in das Verzeichnis der Ärzte, die ARI!-Therapieansätze verwenden, aufgenommen zu werden.

3. Warum ist mein regulärer Kinderarzt, Arzt oder mein Autismuszentrum nicht mit den ARI-Therapieansätzen vertraut?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass biomedizinische Behandlungsformen bei vielen Schulmedizinern nur langsam Anklang finden. Die Aufklärung von Ärzten ist eine fortlaufende Tätigkeit des DAN!-Projekts des ARI. Wir stoßen jedoch auf Widerstand, da vielen von diesen Ärzten während ihrer medizinischen Ausbildung beigebracht wurde, Autismus sei eine nicht therapierbare Störung, oder die Verabreichung von Psychopharmaka sei die einzige Lösung.

Wir ermuntern Eltern dazu, Ärzte über die DAN!-Therapieansätze zu informieren. DAN! und das ARI stellen ihnen die entsprechenden Ressourcen kostenlos zur Verfügung. Interessierte Ärzte können ferner beim ARI gegen Bezahlung Seminarunterlagen anfordern.

ABA und andere Therapien

1. Was ist ABA-Therapie? Wie finde ich einen guten ABA-Therapeuten?

ABA steht als Akronym für Applied Behavioral Analysis. Die ABA-Therapie gilt als ,schulpädagogischer' Therapieansatz für Autismus. Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge ist die ABA-Therapie eine wirksame und hilfreiche Interventionsmaßnahme für autistische Kinder. Ein bestimmter Prozentsatz der Kinder verdankt  laut diesen Tests ihre Genesung von Autismus einzig der ABA-Therapie.

Die Mehrheit dieser Tests wurde zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als die biomedizinische Forschung erst im Entstehen begriffen war. Wird die Heilung eines Kindes von innen her mit einer ABA-Therapie kombiniert, die hilft, Defizite wettzumachen, schulische Lücken zu schließen und Rückstände gegenüber Gleichaltrigen aufzuholen, trägt dies unter Umständen dazu bei, dass ein höherer Prozentsatz der autistischen Kinder wieder gesund wird.

Die ABA-Therapie setzt sich unter Umständen aus einem sehr komplexen Programm zusammen. Darum sind die Fachkenntnisse eines guten Beraters, der aus einem umfangreichen Wissen schöpfen kann, unbezahlbar. Dank der laufenden Verbesserung aller Behandlungsformen wird heute die Verwendung einer Kombination von Therapien (z.B. biomedizinische Therapien und  ABA- oder RDI-Therapie, usw.) empfohlen. Eine ABA-Therapie allein kann die medizinischen Probleme Ihres Kindes nicht lösen, während eine medizinische Behandlung allein die Defizite, die Ihr Kind im Vergleich zu seinen Altersgenossen hat, nicht wettzumachen vermag.

Viele Eltern stellen fest, dass ein vielseitiges, ganzheitliches Programm alle Aspekte der Störung ihres Kindes behandelt.

2. Wo ist die beste Schule für mein autistisches Kind?

Es gibt keine Schule, die für jedes autistische Kind die „beste" ist. Das ARI empfiehlt Eltern, mit anderen  Eltern und Gruppen, die sich für von Autismus betroffene Menschen einsetzen, in ihrer Region zusammen zu arbeiten, um das beste schulpädagogische Programm bzw. die beste Schule für ihr Kind zu finden. Wenn Sie eine Ortsgruppe der Autism Society of America in Ihrer Region suchen, besuchen Sie die Website der Autism Society of America

Sie können auch im Internet eine Suche nach Yahoo-Gruppen in Ihrer Region starten, indem Sie die Suchbegriffe  „Autismus + (Ihre Region)" eingeben. Andere Eltern sind oft am besten in der Lage, Sie bei schulpädagogischen Fragen zu beraten und zu unterstützen.

Auslöser des Autismus

1. Was kann ich tun, um zu VERHINDERN, dass künftige Geschwister meines autistischen Kindes einst ebenfalls autistisch sind?

Autismus ist eine komplexe Störung mit vielen beteiligten Faktoren. Obwohl wir noch nicht alle Antworten auf Ihre Frage haben, können Sie das Risiko bei jüngeren Geschwistern und künftigen Schwangerschaften verringern, indem Sie Ihre Familie vor bekannten Risiken, wie z. B. Unweltgiften, schützen.

2. Mein Arzt bzw. meine Ärztin behauptet, die Thimerosalmenge in Impfstoffen sei „so klein, dass kein Grund zur Besorgnis bestehe". Hat er bzw. sie Recht?

Boyd Haley, Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Chemie an der University of Kentucky, sagt dazu Folgendes: „Die von der EPA (Environmental Protection Agency – US-Umweltschutzbehörde) als sicher bezeichnete Quecksilbermenge, der ein Mensch ausgesetzt werden darf, beträgt 0,1 Mikrogramm pro    0,99 kg Körpergewicht. Die mit Thimerosal haltbar gemachten Impfstoffe enthalten 12,5 Mikrogramm Quecksilber oder 125 Mal die von der  EPA als sicher bezeichnete Menge. Das bedeutet, dass die in Impfstoffen enthaltene Quecksilbermenge für Ihr Baby bedenkenlos ist, solange es 123,75 kg wiegt. Das Thimerosal wird in diesem Fall überdies injiziert, nicht eingenommen, was die Menge noch giftiger macht, und es wird mit Aluminium zusammen verabreicht, was seine Neurotoxizität erhöht. Es ist darum erstaunlich, dass ein Arzt diese Frage so leicht abtun und behaupten kann, die Thimerosalmenge sei ,so klein, dass kein Grund zur Besorgnis bestehe.�“

3. Wie ist es neben Quecksilber und Schwermetallen um andere Chemikalien in unserer Umwelt bestellt? Haben diese ebenfalls einen schädlichen Einfluss auf unsere Kinder? 

Es gibt viele Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen Chemikalien in unserer Umwelt und Entwicklungsverzögerungen, Schilddrüsenproblemen, usw. hinweisen

Eine der besten Quellen für Informationen über die Wirkung von Chemikalien in unserer Umwelt ist die Website der Environmental Working Group. Eine weitere gute Quelle ist  die Website der Toxic-Free Legacy Coalition.

Diäten

1. Helfen Diäten wie die gluten-/kaseinfreie Diät und die spezielle Kohlenhydratdiät (SCD) autistischen Kindern wirklich? Wo finde ich einschlägiges Beweismaterial und zusätzliche Informationen?

Es gibt überzeugende empirische Belege, dass spezielle Diäten autistischen Menschen helfen. Wir verweisen Sie auf folgende

2. Gibt es autistische Kinder, bei denen die Entfernung von Gluten, Kasein und Soja aus ihrer Diät zu einer Genesung geführt hat?

Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung sind viele Autismusfälle auf eine Störung des Immunsystems zurückzuführen, welche die Fähigkeit des Körpers, gewisse Eiweiße abzubauen und sich vor Hefepilzen und Bakterien zu schützen, beeinträchtigt. Viele Eltern sind zwar überzeugt, dass diätetische  Interventionsmaßnahmen bei autistischen Menschen wirksam sind, aber es fehlt ihnen an Ressourcen, um solche Diäten selber auszuprobieren. Das gilt vor allem für Eltern, die einen skeptischen Ehepartner oder ein Kind haben, das sehr wählerisch ist, wenn es ums Essen geht. Unter Karyn Seroussi's Story finden Sie eine Erfolgsgeschichte zu diesem Thema.

3. Mein Kind hat keine Verdauungsprobleme bzw. keines der Symptome, die andere Eltern beschreiben. Lohnt sich ein Versuch mit biomedizinischen Therapien bei ihm trotzdem?

Ja. Viele Kinder ohne typische Symptome haben auf Diäten angesprochen, indem sich ihr Verhalten positiv veränderte.

4. Wie kann ich meinen Ehepartner und meine Familie dazu bewegen, Diäten und medizinische Therapien für Störungen auf dem Autismusspektrum (ASD) zu unterstützen?

Mehrere Kliniker und Eltern haben kurze Berichte über die dramatischen Fortschritte, zum Teil sogar die Genesung, ihrer Kinder verfasst und sie ins Internet gesetzt, wo sie kostenlos abgerufen werden können (in englischer Fassung; unter Umständen können Übersetzungen in andere Sprachen von den unten aufgeführten Quellen bezogen werden. Das ARI verfügt über keine Übersetzungen dieser Artikel). Sie können diese Berichte ausdrucken und Ihrer Familie zu lesen geben. Vielleicht hilft ihnen das, Ihre Bemühungen besser zu verstehen.


5. Muss mein Kind FÜR IMMER eine sehr strikte Diät einhalten?

Das ist möglich. Manche Kinder können nach einer bestimmen Zeitspanne mit der Diät aufhören. Für viele andere trifft das jedoch nicht zu. Es lässt sich nicht voraussagen, wie Ihr Kind reagieren wird. Einige Eltern haben uns geschildert, wie sie ein Nahrungsmittel nach dem anderen langsam wieder eingeführt haben, um herauszufinden, ob Ihr Kind in der Lage sei, die Diät abzusetzen.

Wenn Sie weitere Ratschläge zur Implementierung von Diäten benötigen, können sie sich an einen Kliniker wenden.

6. Was kann ich ohne einen Arzt unternehmen? Gibt es biomedizinische Therapien, die ich bedenkenlos ohne ärztliche Überwachung ausprobieren kann?

Viele Familien haben sich im Verlauf der letzten 40 Jahre beim ARI gemeldet, um uns von erfolgreichen ersten Interventionen zu Hause zu berichten. Diese Familien benutzten unter anderem folgende Strategien:

das Eliminieren von Umweltgiften
das Ausprobieren von Diäten wie z. B. eine gluten-/kasein-/sojafreie Ernährung, die spezielle Kohlenhydratdiät (SCD), usw.
die Gabe nicht rezeptpflichtige Nahrungsmittelergänzungsstoffe
Sie können Diäten und die Gabe von Vitaminen und anderen Ergänzungsstoffen ohne ärztliche Überwachung ausprobieren. Es gibt jedoch kein ausschließliches “Protokoll” zur erfolgreichen Behandlung autistischer Kinder. Darum ist es sehr wichtig, sich eingehend  zu informieren. Kostenlose Vorträge und Tutorenkurse aus dem Programm der letzten Defeat Autism Now! (DAN!)-Konferenzen stehen im Internet zur Verfügung.

Über diesen Link können Sie Kontakt mit Eltern aufnehmen, die entweder ein genesenes oder ein sich zur Zeit in biomedizinischer Behandlung befindendes Kind haben und Ihnen qualifizierte Fachleute empfehlen können.

7. Wie verabreicht man Vitaminzusatz- oder Ergänzungsstoffe am besten? Mein Kind ist uns auf die Schliche gekommen und weiß, dass wir sie dem Essen beimischen. Es weigert sich, sie zu schlucken. Was können wir tun?

Dieses Problem tritt nicht selten auf. Wenn Kinder beginnen sich zu weigern, in Speisen und Getränken versteckte Ergänzungsstoffe einzunehmen, lohnt es sich vielleicht, eine neue Strategie auszuprobieren. Kinder, bei denen sich die ersten Fortschritte zeigen, bringen ihre eigenen Vorlieben und Meinungen viel häufiger zum Ausdruck.

Manche Eltern haben festgestellt, dass ihr Kind einfach frustriert darüber ist, dass die Mehrheit der ihm vorgesetzten Speisen mit Ergänzungsstoffen überladen ist, die den Geschmack und die Beschaffenheit dieser Gerichte verändern. Wenn Sie ohne Erfolg versucht  haben, die Zusatzstoffe auf verschiedene Art und Weise zu tarnen, ist es wahrscheinlich an der Zeit, die Situation anders anzugehen.

Einem Kind, das sich weigert, in Speisen versteckte Ergänzungsstoffe einzunehmen, muss man diese vielleicht direkt geben, indem man ihm entweder beibringt, wie man Tabletten schluckt, oder indem man die Ergänzungsstoffe in Pulverform in etwas Flüssigkeit auflöst und sie dem Kind mit einer Spritze in den Mund spritzt. Nach dem Prinzip der ABA-Therapie können Sie dem Kind eine Belohnung in Aussicht stellen, wenn es Ergänzungsstoffe aus einer Spritze einnimmt. Sie müssen damit rechnen, dass ein Kind sich dagegen sträubt, schlecht schmeckende Medikamente schlucken zu müssen. Ausdauer lohnt sich jedoch oft.

Einem Kind, das besonders starken Widerstand leistet und überdies an gravierendem Nährstoffmangel leidet, können manche Vitamine und Mineralstoffe unter Umständen für kurze Zeit intravenös verabreicht werden. In diesem Fall müssten Sie sich an Ihren Arzt wenden. Sie könnten diesen auch fragen, ob die entsprechenden Stoffe vielleicht in einer transdermalen Darreichungsform auf die Haut aufgetragen werden könnten.

Hier sind ein paar weitere Ideen:

Für manche Eltern ist „tough love“ (harte Liebe) die beste Strategie zur Verabreichung von Ergänzungsstoffen – sie gehen so vor, wie wenn es sich um Medikamente für Diabetes oder ein Herzleiden handeln würde – d.h. ihre Einnahme ist nicht fakultativ. Sowohl die Persönlichkeit Ihres Kindes als auch Ihr Erziehungsstil ist einzigartig. Sie müssen entscheiden, wie wichtig es Ihnen ist, dass Ihr Kind die nötigen Ergänzungsstoffe bekommt.
Sie können eine "Social Story" (eine individuell gestaltete Geschichte in Bildformat) kreieren, die Ihr Kind mit konkreten Anweisungen Schritt für Schritt auf die Einnahme von Ergänzungsstoffen vorbereitet und ihm die Belohnung zeigt, die es dafür bekommen wird.
Sie können ein Verhaltenstherapieprogramm mit in Aussicht gestellten Belohnungen für das Einnehmen von Ergänzungsstoffen zusammenstellen.
8. Mein Kind schläft nicht – können DAN!-Therapieansätze bei diesem Problem helfen?

Viele autistische Menschen leiden an Schlafstörungen. Häufiges Aufwachen während der Nacht ist möglicherweise durch den Rückfluss von Magensäure in die Speiseröhre bedingt. Melatonin hat sich bei vielen autistischen Menschen als sehr wirksames Einschlafmittel erwiesen. Weitere beliebte Therapieansätze bei Schlafstörungen sind unter anderem die Einnahme von 5-HTP und ein Verhaltenstherapieprogramm, das speziell für die Förderung eines gesunden Schlafs konzipiert ist. Körperliche Anstrengung verhilft einem Kind zu besserem Schlaf. Manche Kinder schlafen unter einer schweren Bettdecke oder in einem eng anliegenden Schlafsack besser.

9. Seit wir mit biomedizinischen Therapien begonnen haben, geht es meinem Kind viel schlechter.  Soll ich aufgeben?

Jedes Kind spricht anders auf biomedizinische Therapien an, weil jedes Kind eine einzigartige Persönlichkeit ist. Lassen Sie sich nicht entmutigen! Es gibt viele verschiedene Therapieformen und ein Kliniker, der DAN!-Therapieansätze verwendet, kann Ihnen helfen, die richtige Behandlung für Ihr Kind zu finden.

Andere Eltern stellen sich unter Umständen ebenfalls als ausgezeichnete Ressourcen heraus. Suchen Sie im Internet nach Yahoo-Gruppen in Ihrer Region.

Symptome und ihre Behandlung

1. Welche Hinweise gibt es, dass mein Kind unter Umständen biomedizinische Probleme hat, die sich als autistisches Verhalten manifestieren?

Wie es der Journalist Dan Olmsted im Sommer 2005 in einem Leitartikel kurz und treffend ausgedrückt hat, begleiten körperliche Krankheiten die Symptome des Autismus so häufig, dass es ein tragischer Fehler wäre, diese nicht zu erwähnen.

Neuste Forschungsergebnisse unterstützen die These, dass es sich beim Autismus um eine Störung handelt, die den ganzen Körper betrifft. Kliniker, die DAN!-Therapieansätze verwenden, konzentrieren sich auf die Behandlung der medizinischen Aspekte dieser Störung.

2. Was versteht man unter „biomedizinischer" Behandlung?

Das ARI lädt seit 1995 sorgfältig ausgesuchte Ärzte, Forscher und Wissenschaftler, die sich der Aufgabe widmen, wirksame Behandlungsmöglichkeiten für Autismus zu finden, zu periodischen Konferenzen ein. Ihr Werk ist heute als das Defeat Autism Now! (DAN!®)-Projekt bekannt. Diese integrativen Therapieansätze zur Behandlung des Autismus bezeichnet man als „biomedizinische“ Therapien, d.h. sie kombinieren eine Vielfalt von Strategien, um die körperlichen und verhaltensbezogenen Symptome des Autismus zu behandeln.

3. Mein Kinderarzt bzw. meine Kinderärztin glaubt nicht, dass biomedizinische Therapien meinem Kind helfen würden. Er bzw. sie verschreibt Medikamente. Was kann ich tun?

Leider berichten uns Eltern häufig, ihr regulärer Kinderarzt unterstütze die biomedizinischen Interventionsmaßnahmen, die wir erforschen und empfehlen, nicht. Manche Eltern haben uns erzählt, sie hätten auf eigene Faust mit der Implementierung grundlegender Interventionssmaßnahmen begonnen, ohne ihrem Kinderarzt etwas davon zu sagen. Sobald bei ihrem Kind Fortschritte beobachtet werden konnten, sei ihr Arzt den DAN!-Therapiensätzen gegenüber offener geworden und habe diese näher untersucht. Manche Ärzte ändern ihre Einstellung jedoch unter Umständen nie. In diesem Fall raten wir Ihnen, anderswo Unterstützung zu suchen. Nützliche Hinweise finden Sie unter Defeat Autism Now!

Sie können Ihrem Arzt überdies die vom ARI erstellte Beurteilung verschiedener Therapien aufgrund ihrer Wirksamkeit zur Verfügung stellen.

4. Besteht ein Zusammenhang zwischen Autismus und in Impfstoffen enthaltenen Viren?

Sowohl Eltern wie auch mehrere Forscher haben die Behauptung aufgestellt, dass Viren –sowohl in Impfstoffen enthaltene als auch „wilde“ Viren  – unter Umständen mit Autismus zusammenhängen.

Dr. Andrew Wakefield aus Großbritannien hat als erster in den späten neunziger Jahren mit der Vermutung Besorgnis erregt, die Impfung gegen MMR könnte Autismus verursachen. Er setzte damit eine Debatte in Gang, die heute noch fortgesetzt wird.

Der Journalist Dan Olmsted ging diesem Thema im Jahr 2006 nach. Seine Serie The Age of Autism wurde von United Press International veröffentlicht.

Die in diesem Artikel enthaltenen Informationen dienen ausschließlich dem Zweck, den Leser zu informieren und sind nicht als ärztlicher Rat gedacht. Wenden Sie sich für medizinische Hilfe an einen erfahrenen Arzt.